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Nvidia war das beherrschende Thema bei KI-Veranstaltungen im Vorfeld seines Quartalsberichts.

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Letzte Woche bedankte sich der Technikchef von OpenAI persönlich bei Nvidias CEO, Jensen Huang, dafür, dass er die erforderlichen fortschrittlichen Chips bereitgestellt hat, um ihre neueste KI-Modell-Demo durchzuführen. Ebenso betonte der CEO von Alphabet, Sundar Pichai, auf Googles jährlicher Entwicklerkonferenz die langjährige Partnerschaft mit Nvidia und kündigte Pläne an, dass Google Cloud ab Anfang 2025 Nvidias Blackwell-GPUs nutzen wird.

In dieser Woche wird Microsoft, ein Anbieter von Servern für OpenAI, auf seiner Build-Konferenz neue KI-Fortschritte vorstellen, die auf Nvidia-GPUs entwickelt wurden. Während Nvidia sich auf seinen Quartalsbericht vorbereitet, findet sich das Unternehmen in einer zentralen Rolle in der Technologieszene wieder, mit einer Marktkapitalisierung von über 2 Billionen Dollar. Analysten prognostizieren, dass Nvidia im dritten Quartal in Folge ein Umsatzwachstum von über 200 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen wird, mit einem prognostizierten Umsatzwachstum im ersten Quartal von 243 %.

Ein Großteil von Nvidias Umsatz wird voraussichtlich aus seinem Rechenzentrumsgeschäft stammen, das fortschrittliche Prozessoren an Tech-Giganten wie Google, Microsoft, Meta, Amazon und OpenAI liefert. Die Rentabilität des Unternehmens aus seinen KI-Produkten wird voraussichtlich zu einem signifikanten Anstieg des Nettogewinns im Vergleich zum Vorjahr führen. Nvidias Aktie hat einen erheblichen Anstieg verzeichnet, mit einem Anstieg von 91 % in diesem Jahr nach einer Verdreifachung des Wertes im Jahr 2023.

Branchenexperten vergleichen Nvidias Position auf dem KI-Markt mit der Rolle von Cisco während des Internetausbaus der 1990er Jahre. Sie gehen davon aus, dass Nvidia ähnliche Wachstumszyklen durchläuft, wobei der Umsatz in den nächsten Jahren möglicherweise um das Dreifache oder Vierfache steigt. Große Technologieunternehmen wie Google, Amazon, Microsoft, Meta und Apple sollen stark in KI-Infrastruktur investieren, wobei ein erheblicher Teil in Richtung Nvidia-Chips fließt.

OpenAI verlässt sich auf Nvidias Technologie für seinen neuesten Chatbot, GPT-40, während Meta plant, 350.000 Nvidia-GPUs in seine Recheninfrastruktur zu integrieren. Trotz Nvidias historischer Verbindung mit Gaming-Chips signalisierte das Unternehmen vor etwa einem Jahr eine Phase beispielloser Wachstumsdynamik, die sich seither beschleunigt hat. Analysten erwarten jedoch, dass das Wachstum ab dem zweiten Quartal nachlassen wird, wobei Bedenken hinsichtlich der Dauerhaftigkeit des KI-Investitionszyklus und möglicher Marktsättigung bestehen.

Trotz möglicher Herausforderungen wird erwartet, dass Nvidia einen dominanten Anteil am KI-Beschleunigermarkt behält, auch wenn Wettbewerber wie Google eigene kundenspezifische Chips entwickeln. Eine Unsicherheit für Nvidia ist der Übergang zu seinen KI-Chips der nächsten Generation, Blackwell, die voraussichtlich später in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. Analysten spekulieren über eine mögliche Pause beim Kauf älterer GPU-Modelle, während Kunden auf die Veröffentlichung von Blackwell-basierten Chips warten.

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